Das Webforum dient als Informationsplattform und soll Interessierten die Möglichkeit bieten, sich ein genaueres Bild der Lebensumstände von Schutzsuchenden in Aufnahmeeinrichtungen des Landes zu machen.
Herzlich Willkommen im Webforum „Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW“!
Hier finden Sie allgemeine Informationen zu den Landesaufnahmeeinrichtungen und den aktuellen Umständen in den Landesunterkünften. Im Bereich Erfahrungs- und Medienberichte finden Sie Medien- und Erfahrungsberichte von Besucher*innen vor Ort. Gerne können auch Sie uns Ihre Erfahrungsberichte zukommen lassen. Im Bereich Hintergrundinformationen finden Sie unter anderem die geltenden rechtlichen Bestimmungen und Standards zur Landesaufnahme in NRW. Im Forum können Sie sich mit anderen Engagierten austauschen und vernetzen.
Wir freuen uns über persönliche Erfahrungsberichte und einen regen Austausch, um auf die Umstände in den NRW- Landesaufnahmeeinrichtungen aufmerksam zu machen. Außerdem freuen wir uns, weitere Ehrenamtler*innen für die ehrenamtliche Arbeit in den Landesaufnahmeeinrichtungen zu gewinnen.
Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Flüchtlingsrates NRW sowie in der aktualisierten Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften (Stand: 09 / 2025).
Das Projekt WFL.NRW wird gefördert durch die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und durch die Lippische Landeskirche.
Außerdem ist das Projekt eingebettet in die Kampagne #NichtMeineLager von Pro Asyl.
Landesaufnahmeeinrichtungen sind in Deutschland nach
§ 44 Asylgesetz die offiziellen Anlaufstellen und Unterkünfte für Asylbewerber*innen im jeweiligen Bundesland.
In NRW gibt es ein dreigliedriges System von Aufnahmeeinrichtungen. Diese Einrichtungen werden nacheinander durchlaufen und haben verschiedene Funktionen. Genaueres können Sie im Folgenden nachlesen:
Sowohl die rechtlichen Vorgaben, als auch die Umstände in den Landesunterkünften sind nicht ausreichend, um Schutzsuchende zu schützen und Ihnen ein gutes Ankommen zu ermöglich. Wir kritisieren folgende Aspekte:
Hauptforderung: Verweildauer soll 6 Wochen nicht überschreiten!
Bis dahin und grundsätzlich sind folgende Verbesserungen notwendig:
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Recht auf Bildung
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Zimmerbelegung, die Privatsphäre ermöglicht
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Getrennte abschließbare sanitäre Anlagen
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Kochmöglichkeiten für Bewohnerinnen
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Zugang zu Asylverfahrensberatung und Aufklärung über die Beratungsmöglichkeiten
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Ehrenamtlichen einfacher den Zugang ermöglichen und Ehrenamt in Landesunterkünften fördern
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Kontakte zur Aufnahmegesellschaft anregen
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Mobilität für Bewohnerinnen ermöglichen (auch für Besuch der Schulen und Integrationskurse)
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Sichtbarkeit schaffen und Vernetzen (z.B. durch Erfahrungsberichte oder den Austausch im Forum
